Der Widerstand wächst

Eine immer breitere Front von Bürgerinnen und Bürgern fordert ein weltweites Verbot der Leihmutterschaft.

Jetzt!

Dieser neue Kampf gegen die Ausbeutung von Frauen und der Einsatz zum Schutz von Kinderrechten kennen keine ideologischen Barrieren. Hier treffen sich Menschen mit unterschiedlichstem politischen und weltanschaulichen Hintergrund.

Dies zeigt klar ein Blick auf die Liste der UnterzeichnerInnen dieser Erklärung sowie die zahlreichen Initiativen weltweit, die ihre Stimme gegen Leihmutterschaft erheben.

Gemeinsam müssen wir
gegen diese neue Form von frauen- und kinderverachtenden Tendenzen vorgehen.

Frauen sind keine Objekte. Kinder sind keine Ware.

Es gibt kein Recht auf ein Kind

So verständlich der Wunsch nach einem eigenen Kind ist, so wenig lässt sich daraus ein Recht auf ein Kind ableiten. Kein Mensch hat ein Recht auf einen anderen Menschen. Kinder aber haben das international geschützte Recht, möglichst bei ihren leiblichen Eltern aufzuwachsen. Dieses Recht wird Kindern durch Leihmutterschaft systemimmanent und aus Kindessicht ohne Notwendigkeit verwehrt.

Leihmutterschaft heißt Ausbeutung von Frauen

Durch einen Leihmutterschaftsvertrag unterwirft eine Frau ihren Körper der Verfügungsgewalt der sogenannten „Bestelleltern“ sowie profitorientierten Kliniken. Dabei wird im Regelfall die wirtschaftliche Situation der Frau ausgenützt und ihre Bewegungsfreiheit und persönliche Lebensführung massiv eingeschränkt.

Leihmutterschaft widerspricht der UN-Kinderrechtskonvention

Leihmutterschaft basiert in den meisten Fällen auf anonymen Daten. Dadurch wird Kindern aus Leihmutterschaftsverträgen das international geschützte Recht auf Kenntnis ihrer biologischen Herkunft systematisch verweigert.

Leihmutterschaft heißt Handel mit Kindern

Durch die vertraglich vereinbarte Herausgabepflicht des Kindes wird das Kind zur Ware degradiert, unabhängig davon, ob dies gegen Entgelt geschieht oder nicht.

Leihmutterschaft gefährdet die internationalen Standards für Adoption

Durch die international vereinbarten Standards der Haager Konvention für Adoptionsverfahren soll sichergestellt werden, dass es nur dann zur Adoption kommt, wenn die leiblichen Eltern nach der Geburt eine Freigabe des Kindes tatsächlich wünschen oder die Adoption aus Kindeswohlsicht erforderlich ist. Außerdem soll durch die Standards Kinderhandel ausgeschlossen werden. Bei Leihmutterschaft werden diese Standards systemimmanent umgangen.

Keine Kenntnis über langfristige Folgen

Mehrfache hormonelle Stimulation, körperfremde Ei- und Samenzellen, Auflagen während der Schwangerschaft, nicht indizierter Kaiserschnitt und Erfolgsdruck belasten die Leihmutter und ihre Beziehung zum Kind. Dennoch werden Frauen dieser Behandlung unterzogen, ohne dass man die langfristigen Folgen für die Frauen selbst und die so heranwachsenden Kinder berücksichtigen will.

Pränatale Bindung geht verloren

Die moderne Epigentik und Bindungsforschung macht deutlich, dass die austragende Mutter einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes hat. Im Falle der Leihmutterschaft führt die Geburt jedoch implizit zu einem Beziehungsabbruch, dessen Auswirkungen für die Entwicklung des Kindes entgegen anerkannter Forschungsergebnisse bewusst negiert wird.

Leihmutterschaft ist weltweit boomendes Geschäft

Leihmutterschaft ist mittlerweile ein großer Markt, von dem hauptsächlich Agenturen, Reproduktionsmediziner und Juristen profitieren. Dabei wird bewusst die emotionale Not der Kinderwunscheltern und in den meisten Fällen auch die sozial und finanziell angespannte Situation der Leihmutter ausgenützt.

Transparente Debatte unerwünscht

Während in politischen Debatten regelmäßig FrauenärztInnen, ReproduktiosnmedizinerInnen und JuristInnen zu Rate gezogen werden, werden Berufsgruppen, die mit Betroffenen nach den Behandlungen zu tun haben, kaum gehört. Erfahrungsgestützte Bedenken wirken unerwünscht.

Fazit

Gute Bedingungen für Leihmutterschaft gibt es nur in der Theorie

Die Praxis sieht anders aus: Die Bedeutung der Schwangerschaft als prägende Lebensphase wird ignoriert. Der Abbruch erster Bindungserfahrungen, Konflikte für Leihmütter, die ihre Gebärmutter regelrecht verkaufen und dabei körperlich und seelisch ausgebeutet werden, und schließlich die fremdnützig in Kauf genommenen medizinischen Schwierigkeiten aufgrund der reproduktionsmedizinisch herbeigeführten Schwangerschaft sind der gern vertuschte Teil der Praxis und können durch keine noch so gut gemeinte Regelung in den Griff bekommen werden. Leihmutterschaft macht das Kind zur Ware und liefert die Leihmutter Bedingungen aus, die mit Sklaverei vergleichbar sind.

Menschenrechte verlangen weltweites Verbot von Leihmutterschaft

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