Feministinnen kritisieren Leihmutterschaft

Die indische Public Health-Forscherin und Feministin Sheela Saravanan fordert einen „humanitären Feminismus“, wenn es um die individuellen Rechte auf Reproduktion geht. Diese dürften nicht auf Kosten von anderen gehen, etwa wenn Frauen zum Objekt gemacht werden und aus finanzieller Not als Leihmütter arbeiten. Am Beispiel Indiens zeigt die Wissenschaftlerin und Autorin des Buches „A Transnational Feminist View of Surrogacy Biomarkets in India“ (Springer 2018), wie sehr Armut, Menschenrechtsverletzungen und Demütigungen mit dem Geschäft der Leihmutterschaft verflochten sind.

Feministinnen kritisieren Leihmutterschaft2018-05-22T16:42:12+02:00